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Wunschloses Unglück

"Unter der Rubrik VERMISCHTES stand in der Sonntagsausgabe der Kärntner "Volkszeitung" folgendes: "In der Nacht zum Samstag verübte eine 51jährige Hausfrau aus A. (Gemeinde G.) Selbstmord durch Einnehmen einer Überdosis von Schlaftabletten." Es ist inzwischen fast sieben Wochen her, seit meine Mutter tot ist, und ich möchte mich an die Arbeit machen, bevor das Bedürfnis, über sie zu schreiben, das bei der Beerdigung so stark war, sich in die stumpfsinnige Sprachlosigkeit zurückverwandelt, mit der ich auf die Nachricht von dem Selbstmord reagierte."
Wunschloses Unglück

Bewertung: 2 von 3 DaumenPeter Handke beschreibt in seinem Werk die Lebensgeschichte seiner Mutter. Er ist entsetzt über ihren Selbstmord. Das für ihn Unbegreifliche legt er dabei mal in leichten, fließenden Wendungen dar, an anderer Stelle mit schweren und ungelenken Worten. Um keine Entfernung vom Inhalt durch eigene Formulierungen zu riskieren, verwendet Handke nur gängige Formulierungen aus dem "gesamtgesellschaftlichen Sprachfundus".Handke ist die Unverständlichkeit für die Lebensgeschichte seiner Mutter nicht anzumerken. Seine Schilderungen klingen linear und umfassend.

Wunschloses Unglück
Peter Handke
Suhrkamp Verlag

Deutsch
25.06.2001
3518397877
978-3518397879
€ 7,00

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