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Die Trostfrauen

China, 1938: Die Familie der dreizehnjährigen Meian Ling lebt mehr schlecht als recht vom Reisanbau. Als zahlreichen Mädchen im Dorf gute Arbeitsstellen in der Stadt versprochen werden, zögern die Eltern nicht lange. Vielleicht können ihre Kinder der Armut entfliehen? Meian steigt in den Bus nach Shanghai und erkennt zu spät, dass sie betrogen wurde: Sie landet in einer »Trostfrauenstation«, einem Bordell der damaligen japanischen Armee. Jahrelang wird sie dort gequält, vergewaltigt, geschunden.
Die Trostfrauen

Bewertung: 3 von 3 Daumen

Meian teilt das Schicksal von hunderttausenden Frauen, die damals von den Japanern zur Prostitution gezwungen wurden. Mit achtzehn wagt sie die Flucht aus der Hölle. Sie überlebt, doch die Schatten der Vergangenheit lassen sie nie los. Als ihr Schicksal bekannt wird, leidet sie unter Demütigungen und Anfeindungen. Selbst die eigene Familie stellt sich gegen sie. Jahrzehnte später fasst sie den Mut, die japanische Regierung zu verklagen. Gemeinsam mit weiteren Schicksalsgenossinnen kämpft sie vor Gericht um eine Entschädigung. Werden die »Trostfrauen« endlich Gerechtigkeit erfahren?

Ein ungewöhnliches und bewegendes Romandebüt. Ruth Hallo erzählt in ebenso einfachen wie eindringlichen Sätzen. Aus wechselnder Perspektive erzählt der Tatsachen-Roman vom frustrierenden Kampf ehemaliger Trostfrauen um Gerechtigkeit.

Das Schicksal Meians ist fiktiv, basiert aber zum großen Teil auf Zeugenaussagen ehemaliger »Trostfrauen«. Während des asiatisch-pazifischen Krieges und der japanischen Invasion in China zwischen 1937 und 1945 wurden Hunderttausende Frauen von japanischen Soldaten verschleppt und missbraucht.

Die Trostfrauen
Ruth Hallo
Langen Müller

Deutsch
12.07.2012
3784433022
978-3784433028
€ 19,99

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